Ellenstraße 32
In dem schmalen Haus in der Ellenstraße 32 wohnten laut Adressbuch 1898 zur Jahrhundertwende der Barbier und Nachtwächter J. Doerper und der Maurergeselle Mathias Schrömbges.[1] Über die beiden ist leider nicht mehr viel bekannt.
Im Adressbuch 1937 stehen dann Ludwig van Thiel und seine Tochter Gertrud van Thiel.[2] Ludwig van Thiel hatte im hinteren Teil des Hauses eine Schlosserei; seine Tochter Gertrud führte vorne einen Kolonialwarenladen. Sie heiratete nach dem Krieg Theo Bakker, der an der Stelle der alten Schlosserei eine Schreinerwerkstatt errichtete. In Erinnerung blieb, wie er regelmäßig in der Nachbarschaft bei Hamm sein Körnchen beschaffte.
Im August 1977 starb Theo Bakker, etwa ein Jahr später dann auch seine Frau Thea.[3]
Stichpunkte/Fakten:
Kassenbuch Straßengem.:
August 1977 Kranz für Herrn Bakker (Anm.: Schreinerei)
Gertrud Bakker gestorben 1978, spätestens 79 (Gedenken bei Versammlung am 7.3.79)
Nach Bakker war dort eine Gastwirtschaft.
Zunächst benannt nach der alten Pumpe vor Ellenstraße 8 "An de Pomp" von Rosemari Violonchi
dann ?? von Roland Schwiderski (Ede/nach Lichtblick),
dann Uwe Silbereisen, dann kurz noch jemand anders (Schlicker?, Schick?) , dann Paetsch und heute Mein Cafe
Hermans: "Klein, aber wacker, möbelhaus Bakker
Anzeige WZ 20.5.1982: Treppchen und An de Pomp
Adressbuch 1898:
- Doerper, J., Barbier und Nachtw.
- Schrömbges, Math., Maurerg.
Adressbuch 1937:
van Thiel, Gertrud, Kolonialwaren
Thiel, Ludwig, Schlosserei
- ↑ Adressbuch für den Kreis Kempen/Rhein, 1898
- Doerper, J., Barbier und Nachtw.
- Schrömbges, Math., Maurerg.
- ↑ Adressbuch für den Kreis Kempen-Krefeld, 1937
- van Thiel, Gertrud, Kolonialwaren
- Thiel, Ludwig, Schlosserei
- ↑ Kassenbuch der Straßengemeinschaft Ellenstraße:
August 1977 Kranz für Herrn Bakker
Gedenken für Frau Bakker in der Versammlung am 7.3.79