Cobbers Hannes
Hannes Cobbers war ein stadtbekannter und angesehener Schreiner und Antiquitäten-Händler und -Restaurator. Er hatte den Schreinerbetrieb von seinem Vater übernommen. Bis zum Abriss des Hauses war die Schreinerei an der Thomasstraße 18, wo heute gegenüber der Post eine Arztpraxis ist.
Hannes war ein gebildeter und geselliger Zeitgenosse. Gerne verbrachte er einige Stunden in der Kempener Gastronomie, wo er beispielsweise im altbekannten Muckefuck an der Judenstraße bevorzugt mit einigen Mitstreiters knobelte, und zwar in der Variante Chicago. Hannes Cobbers starb am 16. März 2006 im Alter von 77 Jahren an den Folgen eines Schlaganfalls. Schon ein Jahr später spielte man zu seinem Gedenken einige Knobelrunden um den Cobbers-Cup.
So fand man im Altstadtgeflüster der Westdeutschen Zeitung vom 16. März 2007 folgenden Abschnitt:
Knobeln um den Cobbers-Cup Genau heute vor einem Jahr starb 77-jährig eine Altstadt-Legende - Hannes Cobbers (Foto). Der Schreiner und Antiquitäten-Experte war ein gern gesehener Gast in manchen Lokalen der City. Und vielen, vor allem jüngeren Thomasstädtern hat er seine Leidenschaft im kleinen Kubus-Format beigebracht: Knobeln nach dem "Chicago"-Reglement. Dies inspirierte Bärlin’s-Wirt Wolfgang Beeren zu einem Gedenkturnier. In Kürze darf bei ihm um den Hannes Cobbers Cup gewürfelt werden, der künftig alljährlich in einer anderen Kneipe ausgespielt werden soll. Interessenten für das Ereignis (wahrscheinlich Samstag, 31. März) können sich schon jetzt melden - persönlich im Bärlin’s oder telefonisch 02152/54015.