Ellenstraße 6: Unterschied zwischen den Versionen

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=== Haus Buckenhüskes ===
=== Haus Buckenhüskes ===


Im Haus Ellenstraße 6 eröffnete [[Carl Hamm]], geb. 1830 in Korschenbroich, im Jahre 1859 sein Kolonialwaren-Geschäft. Er baute dann das Haus [[Haus Ellenstraße 38|Ellenstraße 38]] und verlegte 1871 das Geschäft dorthin. Seitdem wurde Ellenstraße 6 das Haus Buckenhüskes.


Josef Buckenhüskes, ein weißhaariger, schlanker Herr mit Spitzbart, war Schneidermeister. Seine Gattin war eine kleine, rundliche, freundliche Frau. In dem Haus lebte Sohn Willi Buckenhüskes mit seiner Frau Helmi aus Dortmund und die unverheiratete Tochter Finchen. Willi Buckenhüskes war Textilkaufmann und besuchte Kundschaft außer Haus. Seine Frau kümmerte sich um das im Haus befindliche Weißwaren-Geschäft. Willi Buckenhüskes war ein froher, lebensbejahender Mann, der im damaligen Kempener Bürgerverein eine führende Rolle spielte.


==== Aus den Erinnerungen von Karl Hamm: ====
Nach dem Tod ihres Mannes hat Helmi Buckenhüskes das Haus an Mennen auf Rentenbasis verkauft.
 
 
 
==== Wörtlich aus den Erinnerungen von Karl Hamm: ====
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:Mir wurde berichtet, dass mein Großvater [[Carl Hamm]], geb. 1830 in Korschenbroich, in diesem Haus sein Kolonialwaren-Geschäft eröffnete. Er baute dann das Haus [[Haus Ellenstraße 38|Ellenstraße 38]] und verlegte 1871 das Geschäft dorthin. Seitdem wurde Ellenstraße 5 das Haus Buckenhüskes.
:Mir wurde berichtet, dass mein Großvater [[Carl Hamm]], geb. 1830 in Korschenbroich, in diesem Haus sein Kolonialwaren-Geschäft eröffnete. Er baute dann das Haus [[Haus Ellenstraße 38|Ellenstraße 38]] und verlegte 1871 das Geschäft dorthin. Seitdem wurde Ellenstraße 5 das Haus Buckenhüskes.


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:Nach dem Tod ihres Mannes hat Helmi Buckenhüskes das Haus an Mennen auf Rentenbasis verkauft.
:Nach dem Tod ihres Mannes hat Helmi Buckenhüskes das Haus an Mennen auf Rentenbasis verkauft.
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Version vom 27. März 2013, 14:32 Uhr

Haus Buckenhüskes

Im Haus Ellenstraße 6 eröffnete Carl Hamm, geb. 1830 in Korschenbroich, im Jahre 1859 sein Kolonialwaren-Geschäft. Er baute dann das Haus Ellenstraße 38 und verlegte 1871 das Geschäft dorthin. Seitdem wurde Ellenstraße 6 das Haus Buckenhüskes.

Josef Buckenhüskes, ein weißhaariger, schlanker Herr mit Spitzbart, war Schneidermeister. Seine Gattin war eine kleine, rundliche, freundliche Frau. In dem Haus lebte Sohn Willi Buckenhüskes mit seiner Frau Helmi aus Dortmund und die unverheiratete Tochter Finchen. Willi Buckenhüskes war Textilkaufmann und besuchte Kundschaft außer Haus. Seine Frau kümmerte sich um das im Haus befindliche Weißwaren-Geschäft. Willi Buckenhüskes war ein froher, lebensbejahender Mann, der im damaligen Kempener Bürgerverein eine führende Rolle spielte.

Nach dem Tod ihres Mannes hat Helmi Buckenhüskes das Haus an Mennen auf Rentenbasis verkauft.


Wörtlich aus den Erinnerungen von Karl Hamm:

Mir wurde berichtet, dass mein Großvater Carl Hamm, geb. 1830 in Korschenbroich, in diesem Haus sein Kolonialwaren-Geschäft eröffnete. Er baute dann das Haus Ellenstraße 38 und verlegte 1871 das Geschäft dorthin. Seitdem wurde Ellenstraße 5 das Haus Buckenhüskes.
Josef Buckenhüskes war Schneidermeister. Ich kenne ihn als weißhaarigen schlanken Herrn mit Spitzbart. Seine Gattin war eine kleine, rundliche, freundliche Frau. In dem Haus lebte Sohn Willi Buckenhüskes mit seiner Frau und die unverheiratete Tochter Finchen Buckenhüskes. Willi Buckenhüskes war Textilkaufmann und besuchte Kundschaft außer Haus. Seine Frau kümmerte sich um das im Haus befindliche Weißwaren-Geschäft.
Willi buckenhüskes war ein froher, lebensbejahender Mann, der im damaligen Kempener Bürgerverein eine führende Rolle spielte.
Nach dem Tod ihres Mannes hat Helmi Buckenhüskes das Haus an Mennen auf Rentenbasis verkauft.