Moosgasse 7: Unterschied zwischen den Versionen
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Auf der Hinweistafel neben der Haustüre findet man folgende Erläuterungen:<blockquote> | |||
Ein schlichtes Patrizierhaus aus dem 17., spätestens vom Anfang des 18. Jahrhunderts. Im hinteren Gebäude waren Ställe und Vorratsräume untergebracht, zu beiden Seiten durch Tore zugänglich. | Ein schlichtes Patrizierhaus aus dem 17., spätestens vom Anfang des 18. Jahrhunderts. Im hinteren Gebäude waren Ställe und Vorratsräume untergebracht, zu beiden Seiten durch Tore zugänglich. | ||
Seinen Erbauer kennen wir nicht. Allerdings weist die fünfzackige Krone im Oberlicht, das etwa zwischen 1770 und 1790 gefertigt wurde, auf einen Adeligen hin. Für das dominierende C gibt es mehrere Deutungen. von denen jedoch keine hieb- und stichfest ist.<ref>Hinweistafel neben der Haustüre und [https://www.kempen.de/de/inhalt/station-16-haus-moosgasse-7/ Kempen.de - Altstadtrundgang]</ref> | Seinen Erbauer kennen wir nicht. Allerdings weist die fünfzackige Krone im Oberlicht, das etwa zwischen 1770 und 1790 gefertigt wurde, auf einen Adeligen hin. Für das dominierende C gibt es mehrere Deutungen. von denen jedoch keine hieb- und stichfest ist.<ref>Hinweistafel neben der Haustüre und [https://www.kempen.de/de/inhalt/station-16-haus-moosgasse-7/ Kempen.de - Altstadtrundgang]</ref> | ||
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Das Haus ist als Denkmal in der Denkmalliste der Stadt Kempen eingetragen. Die Denkmalbeschreibung lautet: "2-geschossiges Giebelhaus in 3 Achsen, in Blaustein ausgeführt, Tür mit Blausteingewände, Ankersplinte und Krüppelwalmdach, rückwärtig 1-geschossiger Fachwerkanbau aus dem 19. Jh. Das Gebäude ist im 17. Jh. entstanden und wurde im Zuge der Stadtsanierung durchgebaut."<ref>Denkmale in der Stadt Kempen, http://www.limburg-bernd.de/Viersen/DenkKem/Nr.%2048.htm</ref> | Das Haus ist als Denkmal in der Denkmalliste der Stadt Kempen eingetragen. Die Denkmalbeschreibung lautet: "2-geschossiges Giebelhaus in 3 Achsen, in Blaustein ausgeführt, Tür mit Blausteingewände, Ankersplinte und Krüppelwalmdach, rückwärtig 1-geschossiger Fachwerkanbau aus dem 19. Jh. Das Gebäude ist im 17. Jh. entstanden und wurde im Zuge der Stadtsanierung durchgebaut."<ref>Denkmale in der Stadt Kempen, http://www.limburg-bernd.de/Viersen/DenkKem/Nr.%2048.htm</ref> | ||
Version vom 5. August 2016, 11:02 Uhr
Auf der Hinweistafel neben der Haustüre findet man folgende Erläuterungen:
Ein schlichtes Patrizierhaus aus dem 17., spätestens vom Anfang des 18. Jahrhunderts. Im hinteren Gebäude waren Ställe und Vorratsräume untergebracht, zu beiden Seiten durch Tore zugänglich.
Seinen Erbauer kennen wir nicht. Allerdings weist die fünfzackige Krone im Oberlicht, das etwa zwischen 1770 und 1790 gefertigt wurde, auf einen Adeligen hin. Für das dominierende C gibt es mehrere Deutungen. von denen jedoch keine hieb- und stichfest ist.[1]
Das Haus ist als Denkmal in der Denkmalliste der Stadt Kempen eingetragen. Die Denkmalbeschreibung lautet: "2-geschossiges Giebelhaus in 3 Achsen, in Blaustein ausgeführt, Tür mit Blausteingewände, Ankersplinte und Krüppelwalmdach, rückwärtig 1-geschossiger Fachwerkanbau aus dem 19. Jh. Das Gebäude ist im 17. Jh. entstanden und wurde im Zuge der Stadtsanierung durchgebaut."[2]
Ende des 19. Jahrhunderts war hier die Bau- und Möbelschreinerei Johann Müllers.[3]
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Anfang der neunzehnhundertsiebziger Jahre waren in dem Haus Niederlassungen der Ärztekammer Nordrhein und der Kassenärztlichen Vereinigung Niederrhein.[4]
Bis Februar 2015 befand sich im Haus das Steuerberatungsbüro von Felix Pooten. Seit Mitte 2015 ist dort das Architekturbüro von Martin Pastor. Ebenfalls sein Mitte 2015 ist im ersten Obergeschoss, zugänglich vom Acker aus unter der Nummer 6, die Kempener Redaktion und Verlagsleitung der Westdeutschen Zeitung.
- ↑ Hinweistafel neben der Haustüre und Kempen.de - Altstadtrundgang
- ↑ Denkmale in der Stadt Kempen, http://www.limburg-bernd.de/Viersen/DenkKem/Nr.%2048.htm
- ↑ Adressbuch 1898, S. 23
- ↑ Beilage zum Stadtorientierungsplan, Hrsg.: Städt. Verkehrsamt Kempen, Stand 1. Januar 1971