Engerstraße 28: Unterschied zwischen den Versionen
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Not lehrt sparen. Als Antwort auf die Hungerjahre 1846/47 hatte Kempen 1847 im Rathaus eine Stadtsparkasse gegründet - als einer der ersten Orte in der Nachbarschaft. | |||
Den wirtschaftliche Aufschwung im Jahrzehnt vor dem Ersten Weltkrieg (1914-18) brachte 1910 die Gründung der Kreissparkasse Kempen, untergebracht im Hause Moorenring 11. | |||
Das war bald zu klein. Am 30. Juni 1914 wurde an der Ecke Donkring / Engerstraße dieser Nachfolgebau begonnen und - trotz des Krieges - schon am 25. März 1916 in Betrieb genommen: Ein barockes Schlösschen mit zahlreichen Zierelementen. Füllhörner und Bienenkorb über dem Portal fordern zu Sparsamkeit und Bienenfleiß auf. | |||
Im Rahmen der Altstadtsanierung zunächst zum Abbruch bestimmt, wurde 1984 die Wiederherstellung des Gebäudes zu seiner ursprünglichen Form vereinbart. Die Um- und Anbauten, die von 1927 bis 1957 die Geschäftsfläche vergrößert hatten, verschwanden; dafür wurde der Haupteingang mit Freitreppe wieder hergestellt, die abgebrochenen Dachgauben wurden erneut aufgesetzt und der Südseite ein neuer Erker angefügt. | |||
Im Oktober 1985 nahm die Sparkasse ihren neuen Betrieb im alten Gebäude auf - als Zweigstelle des 1984 zur Sparkasse renovierten Hauses Horten auf der [[Kuhstraße|Kuhstraße]]. | |||
''Textquelle: Stadt Kempen'' | |||
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Version vom 5. Mai 2014, 16:27 Uhr
Das Gebäude der Kreissparkasse Kempen
Alte Sparkasse Engerstraße
Not lehrt sparen. Als Antwort auf die Hungerjahre 1846/47 hatte Kempen 1847 im Rathaus eine Stadtsparkasse gegründet - als einer der ersten Orte in der Nachbarschaft.
Den wirtschaftliche Aufschwung im Jahrzehnt vor dem Ersten Weltkrieg (1914-18) brachte 1910 die Gründung der Kreissparkasse Kempen, untergebracht im Hause Moorenring 11.
Das war bald zu klein. Am 30. Juni 1914 wurde an der Ecke Donkring / Engerstraße dieser Nachfolgebau begonnen und - trotz des Krieges - schon am 25. März 1916 in Betrieb genommen: Ein barockes Schlösschen mit zahlreichen Zierelementen. Füllhörner und Bienenkorb über dem Portal fordern zu Sparsamkeit und Bienenfleiß auf.
Im Rahmen der Altstadtsanierung zunächst zum Abbruch bestimmt, wurde 1984 die Wiederherstellung des Gebäudes zu seiner ursprünglichen Form vereinbart. Die Um- und Anbauten, die von 1927 bis 1957 die Geschäftsfläche vergrößert hatten, verschwanden; dafür wurde der Haupteingang mit Freitreppe wieder hergestellt, die abgebrochenen Dachgauben wurden erneut aufgesetzt und der Südseite ein neuer Erker angefügt.
Im Oktober 1985 nahm die Sparkasse ihren neuen Betrieb im alten Gebäude auf - als Zweigstelle des 1984 zur Sparkasse renovierten Hauses Horten auf der Kuhstraße.
Textquelle: Stadt Kempen
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