Markt 8: Unterschied zwischen den Versionen
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1959 findet man im Adressbuch das | 1959 findet man im Adressbuch das Modegeschäft für Textilwaren und Fertigkleidung von Käthe Esser, wenige Jahre später dann schon den Friseursalon Schumacher, und zwar schätzungsweise noch bis Mitte der siebziger Jahre. (1953 findet man unter der Adresse [[Markt 4]] - das ist die Heilig-Geist-Kapelle - das Friseurgeschäft Willibald Schumacher. Von hier aus zog er möglicherweise auf die andere Straßenseite.) | ||
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1980 zog dann Jack Violonchi mit seinem Geschäft für Perserteppiche von der [[Ellenstraße 5]] in das Ladenlokal am Markt. Von hier aus vergrößerte er die Verkaufsfläche um den Neubau [[Markt 9|Buttermarkt 9]], das spätere Manythron und heute DuQu. | |||
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Im März 2021 wurde das alte Haus dann aber doch komplett bis auf die Front abgebrochen. Zu marode war offenbar die alte Substanz, an der Jahrzehnte lang nichts gemacht wurde. | Im März 2021 wurde das alte Haus dann aber doch komplett bis auf die Front abgebrochen. Zu marode war offenbar die alte Substanz, an der Jahrzehnte lang nichts gemacht wurde. | ||
Version vom 14. April 2021, 15:48 Uhr
In dem alten Haus neben der Apotheke war schon im 19. Jahrhundert die Firma Heinrich Buckenhüskes mit einem Geschäft für Manufakturwaren, Kurzwaren und Kleider, später unter dem Namen seines Sohnes Franz.
1930/31 ist die Firma hier immer noch ansässig, im Ladenlokal war aber wohl inzwischen das Kolonialwaren- und Lebensmittelgeschäft von Heinrich Wissink.
1959 findet man im Adressbuch das Modegeschäft für Textilwaren und Fertigkleidung von Käthe Esser, wenige Jahre später dann schon den Friseursalon Schumacher, und zwar schätzungsweise noch bis Mitte der siebziger Jahre. (1953 findet man unter der Adresse Markt 4 - das ist die Heilig-Geist-Kapelle - das Friseurgeschäft Willibald Schumacher. Von hier aus zog er möglicherweise auf die andere Straßenseite.)
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1980 zog dann Jack Violonchi mit seinem Geschäft für Perserteppiche von der Ellenstraße 5 in das Ladenlokal am Markt. Von hier aus vergrößerte er die Verkaufsfläche um den Neubau Buttermarkt 9, das spätere Manythron und heute DuQu.
Im Jahr 2000[1] (und max. bis 2017, da war er schon raus) betrieb Jacks Sohn Frank Violonchi vor seinem Umzug zum Studentenacker hier sein Geschäft für Kaffee, Tee, Liköre und Brände. Danach stand das Haus einige Jahre leer. Zuletzt wurde wieder ein Mieter gesucht. Das Gebäude sollte nicht abgerissen, sondern saniert werden. „Wir sind noch bei Sicherungsmaßnahmen“, so der Architekt. "Das Haus bekommt einen neuen Dachstuhl, die Fassade bleibt aber unverändert."[2]
Im März 2021 wurde das alte Haus dann aber doch komplett bis auf die Front abgebrochen. Zu marode war offenbar die alte Substanz, an der Jahrzehnte lang nichts gemacht wurde.
Adressbuch Kempen 1898:
- Buckenhüskes Heinrich, Wwe., Manufakturwarenhandlung, Kurzwaren, Kleidergeschäft
- Gellessen Josef, Tagel.
Adressbuch Kempen 1912:
- Buckenhüskes, Franz, Schneider, Manufakturw-. Hut- u. Mützenhdlg., Markt 8
Adressbuch Kempen 1925:
- Buckenhüskes Franz, Schneiderei, Manufakturwaren, Markt 8
Adressbuch Kempen 1930/31:
- Buckenhüskes Franz, Kaufm., Schneider, Kurzwaren, Markt 8
- Wissink Heinrich, Kaufmann, Kolonialwaren, Lebensmittel, Markt 8
Adressbuch Kempen 1937:
- Buckenhüskes Franz, Konfektion,(privat Ad. Hitlerstr. o. Nr. Neubau)
siehe auch Totenzettel Franz Buckenhüskes
Adressbuch Kempen 1959:
- Esser, Käthe, Textilw. Fertigkl., F. 2426
Zur Straßenliste Buttermarkt (Markt)
- ↑ https://www.wz.de/nrw/kreis-viersen/kempen-und-grefrath/kempener-altstadt-gefluester-ein-prosit-auf-die-duften-frauen_aid-31321419
- ↑ https://www.wz.de/nrw/kreis-viersen/kempen-und-grefrath/kempen-im-altstadt-gefluester-geht-es-um-baustellen-und-ein-partyzelt_aid-54208347?no_cache=1618410565096#successLogin