Judenstraße 25: Unterschied zwischen den Versionen
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Inhaber Josef Stelkens (*1914 +1990), bekannt unter dem Namen ''Stelkens Jupp,'' führte das Geschäft zusammen mit seiner Ehefrau Käthe Stelkens geb. Schmitz (*1913 +2010) seit Kriegsende bis 1980. | Inhaber Josef Stelkens (*1914 +1990), bekannt unter dem Namen ''Stelkens Jupp,'' führte das Geschäft zusammen mit seiner Ehefrau Käthe Stelkens geb. Schmitz (*1913 +2010) seit Kriegsende bis 1980. | ||
Vorher hatte er zusammen mit seinem Bruder Willy und seinem Vater Jakob ein Lebensmittelgeschäft auf der [[Ellenstraße 33]] und später auf der [[Ellenstraße 31]]. <br />Die Aussage im untenstehenden Artikel der Rheinischen Post vom 1. Juli 1980, dass Josef Stelkens seit 47 Jahren sein Geschäft ''auf der Judenstraße'' betrieb, ist in dieser Form sicher nicht richtig. Dann hätte er 1933 mit ca. zwanzig dort den Laden eröffnet. Den hat er aber erst später von Albert Kops übernommen, der das Geschäft mit seiner Frau betrieb, die nach Aussage von "Nachbarskind" Heinz Claaßen Leni hieß und eine geb. Schmeink war.<ref name=":0">Erzählung von Heinz Claaßen im Februar 2021</ref> Im Adressbuch von 1925 findet man ''Kops, Alb., Steindrucker und Kolonialwaren''. Im Adressbuch von 1937 stehen dann zwei Einträge: ''Kops, Albert, Steindruckerei'' und ''Kops, Kath., Kolonialwaren''. Es ist nicht ganz klar, wer dann Katharina war, wenn die Frau von Albert Kops wirklich Leni hieß.<br /> | Vorher hatte er zusammen mit seinem Bruder Willy und seinem Vater Jakob ein Lebensmittelgeschäft auf der [[Ellenstraße 33]] und später auf der [[Ellenstraße 31]]. <br />Die Aussage im untenstehenden Artikel der Rheinischen Post vom 1. Juli 1980, dass Josef Stelkens seit 47 Jahren sein Geschäft ''auf der Judenstraße'' betrieb, ist in dieser Form sicher nicht richtig. Dann hätte er 1933 mit ca. zwanzig dort den Laden eröffnet. Den hat er aber erst später von Albert Kops übernommen, der das Geschäft mit seiner Frau betrieb, die nach Aussage von "Nachbarskind" Heinz Claaßen Leni hieß und eine geb. Schmeink war.<ref name=":0">Erzählung von Heinz Claaßen im Februar 2021</ref> Im Adressbuch von 1925 findet man ''Kops, Alb., Steindrucker und Kolonialwaren,'' 1930/31 steht dort nur noch ''Steindrucker''. Im Adressbuch von 1937 stehen dann zwei Einträge: ''Kops, Albert, Steindruckerei'' und ''Kops, Kath., Kolonialwaren''. Es ist nicht ganz klar, wer dann Katharina war, wenn die Frau von Albert Kops wirklich Leni hieß.<br /> | ||
Die Familie Kops wohnte wohl auch im Haus und erscheint noch 1959 im Kempener Adressbuch unter dieser Adresse. Die Werkstatt der Steindruckerei war aber wohl nicht im Haus, sondern Kops in der nahe gelegenen Patersgasse.<ref name=":0" /> | Die Familie Kops wohnte wohl auch im Haus und erscheint noch 1959 im Kempener Adressbuch unter dieser Adresse. Die Werkstatt der Steindruckerei war aber wohl nicht im Haus, sondern Kops in der nahe gelegenen Patersgasse.<ref name=":0" /> | ||
Version vom 2. März 2021, 12:26 Uhr
Die ehemalige Hausnummer 25 in der Judenstraße/Ecke Bockengasse, im Foto mit dem Lebensmittelgeschäft "Feinkost Jos. Stelkens".
Inhaber Josef Stelkens (*1914 +1990), bekannt unter dem Namen Stelkens Jupp, führte das Geschäft zusammen mit seiner Ehefrau Käthe Stelkens geb. Schmitz (*1913 +2010) seit Kriegsende bis 1980.
Vorher hatte er zusammen mit seinem Bruder Willy und seinem Vater Jakob ein Lebensmittelgeschäft auf der Ellenstraße 33 und später auf der Ellenstraße 31.
Die Aussage im untenstehenden Artikel der Rheinischen Post vom 1. Juli 1980, dass Josef Stelkens seit 47 Jahren sein Geschäft auf der Judenstraße betrieb, ist in dieser Form sicher nicht richtig. Dann hätte er 1933 mit ca. zwanzig dort den Laden eröffnet. Den hat er aber erst später von Albert Kops übernommen, der das Geschäft mit seiner Frau betrieb, die nach Aussage von "Nachbarskind" Heinz Claaßen Leni hieß und eine geb. Schmeink war.[1] Im Adressbuch von 1925 findet man Kops, Alb., Steindrucker und Kolonialwaren, 1930/31 steht dort nur noch Steindrucker. Im Adressbuch von 1937 stehen dann zwei Einträge: Kops, Albert, Steindruckerei und Kops, Kath., Kolonialwaren. Es ist nicht ganz klar, wer dann Katharina war, wenn die Frau von Albert Kops wirklich Leni hieß.
Die Familie Kops wohnte wohl auch im Haus und erscheint noch 1959 im Kempener Adressbuch unter dieser Adresse. Die Werkstatt der Steindruckerei war aber wohl nicht im Haus, sondern Kops in der nahe gelegenen Patersgasse.[1]
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