Oelstraße 8: Unterschied zwischen den Versionen
Mutzii (Diskussion | Beiträge) KKeine Bearbeitungszusammenfassung |
Mutzii (Diskussion | Beiträge) Keine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| Zeile 10: | Zeile 10: | ||
---- | ---- | ||
'''Zur Straßenliste [[Oelstraße]]''' | '''Zur Straßenliste [[Oelstraße]]''' | ||
---- | |||
<gallery> | |||
Datei:Hs_nievenheim_um1920.jpg|Das Nievenheimsche Haus um 1920. Hinter der Mauer der Annenhofgarten | |||
Datei:Nievenheimhaus_mit_schulkindern.jpg|Haus Nievenheim Anfang 1950 | |||
Datei:Spielplatz_an_Hs_Nievenheim.jpg|Der erste Spielplatz, wo vorher der Wirtschafts- garten war, gehörte vermutlich zum Annenhof | |||
Datei:Hs-nievenheim-fruehe-70er.jpg|Haus Nievenheim mit Blick auf den St. Annenhof, 1971. Der Spielplatz musste einem Parkplatz weichen | |||
</gallery> | |||
Version vom 18. Oktober 2013, 14:07 Uhr
Oelstraße 8 - das von Nievenheimsche Haus
Kempens schönstes und ältestes Patrizierhaus steht in der Ölstraße Ecke Hessenwall. Es ist das erste ganz aus Stein gebaute Wohnhaus der Stadt. 1524/25 wurde das spätgotische Gebäude von Martin von Oedt erbaut. 1730 stockte man es um ein Geschoss auf.
In diesem Haus wurde 1585 Kempens Chronist Johannes Wilmius geboren, dessen Vater die Stadtmühlen betrieb. Wilmius war während der Schrecken des 30-jährigen Krieges geistige und geistliche Stütze im Widerstand gegen die hessische Besatzung. Er starb 1655 als Dechant von Kaiserswerth.
Seinen Namen hat das Haus von dem Kempener Amtmann Konstantin von Neukirchen – genannt Nievenheim, der darin einige Zeit gewohnt hat, ehe er 1634 in die zur Residenz ausgebauten Burg übersiedelte.
Über dem Osteingang prangt heute noch sein Wappen, obwohl er hier wahrscheinlich nie gewohnt hat. Nievenheim hatte zwar als kaiserlicher Generalmajor und kurkölnischer Kämmerer Karriere gemacht, sein Wirken in Kempen war aber weniger rühmlich: er flüchtete bei der Belagerung der Stadt durch die Hessen 1642 durch einen Hinterausgang der Burg und überließ Stadt und Amt ihrem Schicksal.
Heute gehört dieses Haus der Kirche und dient als Wohnung für die Schwestern des Kindergartens und Kinderheims St. Annen-Hof.
Zur Straßenliste Oelstraße
- Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei fehlt
Das Nievenheimsche Haus um 1920. Hinter der Mauer der Annenhofgarten
- Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei fehlt
Haus Nievenheim Anfang 1950
- Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei fehlt
Der erste Spielplatz, wo vorher der Wirtschafts- garten war, gehörte vermutlich zum Annenhof
- Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei fehlt
Haus Nievenheim mit Blick auf den St. Annenhof, 1971. Der Spielplatz musste einem Parkplatz weichen