Oelstraße 21: Unterschied zwischen den Versionen
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[[Datei:Oelstr. 21 Rückfront.JPG|mini|Rückfront Oelstr. 21 mit Anbau und Schuppen links]] | |||
[[Datei:Garten mit links Kühlhaus Heisters.JPG|mini|links Kühlhaus Metzger Heisters, rechts Lagerschuppen und Grenzmauer zu Fa. Tendyck ]] | |||
[[Datei:Blick in den Garten Richtung Josefstr..JPG|mini|Blick in den Garten Richtung Josefstr./Hofeinfahrt Bauer Schmitz]] | |||
Im Adressbuch von 1912 erscheint unter dieser Adresse | Im Adressbuch von 1912 erscheint unter dieser Adresse | ||
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Neben Frau Schöndeling wohnt auch ihre Schwester Anna Bellen, geb. Fleuren mit ihrer Schwester im Haus Oelstr. 21. Ab Anfang der 1940er Jahre wohnte im Erdgeschoss eines zweigeschossigen Anbaus auch die älteste Tochter Liesel Müller, geb. Schöndeling mit ihrer Familie. Nach dem Tod von B. Schöndeling nutzte noch bis in die 1950er Jahre der Malermeister Josef Clabbers, Umstr. 21, einen Teil der Schuppen als Lager. Ungefähr ab Mitte der 1960er errichtete der Metzgermeister Josef Heisters, Peterstr. 2, im Garten nahe am Tor ein Kühlhaus mit Vordach für seine Waren. | Neben Frau Schöndeling wohnt auch ihre Schwester Anna Bellen, geb. Fleuren mit ihrer Schwester im Haus Oelstr. 21. Ab Anfang der 1940er Jahre wohnte im Erdgeschoss eines zweigeschossigen Anbaus auch die älteste Tochter Liesel Müller, geb. Schöndeling mit ihrer Familie. Nach dem Tod von B. Schöndeling nutzte noch bis in die 1950er Jahre der Malermeister Josef Clabbers, Umstr. 21, einen Teil der Schuppen als Lager. Ungefähr ab Mitte der 1960er errichtete der Metzgermeister Josef Heisters, Peterstr. 2, im Garten nahe am Tor ein Kühlhaus mit Vordach für seine Waren. | ||
[[Datei:B. Schöndeling.png|mini|Wagen für den Umzug zur GIHLA v. 26.8. - 4.9.1933 von Dachdeckermeister Bernhard Schöndeling vor den Häusern Josefstr. 5 + 6. Der Meister links, daneben Geselle Paul Pascher, im Sitz am Turm Sohn Bernhard Schöndeling, auf dem Wagenboden = unbekannt.]] | |||
Nach dem Tod von Frau Schöndeling 1971 wurde das Haus verkauft. Der Garten fiel dann später dem Neubau der Heilig-Geist-Str. zum Opfer. | Nach dem Tod von Frau Schöndeling 1971 wurde das Haus verkauft. Der Garten fiel dann später dem Neubau der Heilig-Geist-Str. zum Opfer. | ||
[[File:P1010746.JPG|400px|thumb|links|Oelstraße 21, 2017]][[Datei:Oelstraße Nr.4.jpg|300px|thumb|im Hintergrund die Häuser Oelstraße 21 und 22 von der Ellenstraße aus]] | [[File:P1010746.JPG|400px|thumb|links|Oelstraße 21, 2017]][[Datei:Oelstraße Nr.4.jpg|300px|thumb|im Hintergrund die Häuser Oelstraße 21 und 22 von der Ellenstraße aus]] | ||
Aktuelle Version vom 18. Februar 2025, 18:11 Uhr
Im Adressbuch von 1912 erscheint unter dieser Adresse
- Kleintitschen, Jos., Zigarrenhdlr.
Das Haus Oelstr. 21 mit dem dahinterliegenden Gartengrundstück, das am Ende ein Tor gegenüber Josefstr. 5 hatte, wurde ca. 1915/6 von dem aus Goch stammenden Dachdeckermeister Bernhard Schöndeling erworben. Dieser hatte am 01.02.1916 die Kempenerin Katharina Fleuren geheiratet. Der im hinteren Bereich bestehende große gemauerte Schuppen wurde für den Betrieb genutzt. Für diese Zwecke wurde dann noch ein weiterer Schuppen in Holzbauweise an der Mauer neben dem Tor errichtet. B. Schöndeling wurde ein bekannter Dachdecker, der u.a. das Dach der Mühle, den Kirchturm und 1936 auch das Dach der Lyzeums erneuerte. Bei der Arbeit an diesem Gebäude verunglückte er am 17. Januar 1936 tödlich (s. Zeitungsnotiz).
Neben Frau Schöndeling wohnt auch ihre Schwester Anna Bellen, geb. Fleuren mit ihrer Schwester im Haus Oelstr. 21. Ab Anfang der 1940er Jahre wohnte im Erdgeschoss eines zweigeschossigen Anbaus auch die älteste Tochter Liesel Müller, geb. Schöndeling mit ihrer Familie. Nach dem Tod von B. Schöndeling nutzte noch bis in die 1950er Jahre der Malermeister Josef Clabbers, Umstr. 21, einen Teil der Schuppen als Lager. Ungefähr ab Mitte der 1960er errichtete der Metzgermeister Josef Heisters, Peterstr. 2, im Garten nahe am Tor ein Kühlhaus mit Vordach für seine Waren.
Nach dem Tod von Frau Schöndeling 1971 wurde das Haus verkauft. Der Garten fiel dann später dem Neubau der Heilig-Geist-Str. zum Opfer.
