Moorenring 13: Unterschied zwischen den Versionen

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1925 wohnte hier der Obersteuerinspektor Franz Lenze. Zu seinem Arbeitsplatz im Finanzamt an der Thomasstraße war es nicht weit.<ref>Adressbuch 1925</ref>
1925 wohnte hier der Obersteuerinspektor Franz Lenze. Zu seinem Arbeitsplatz im Finanzamt an der Thomasstraße war es nicht weit.<ref>Adressbuch 1925</ref>  


Später, nach dem Krieg, war in den Räumen im Erdgeschoss eine Krankenkasse.
Da stand aber wahrscheinlich noch nicht das jetzige Haus. Das wurde nämlich wohl erst in den dreißiger Jahren vom Architekten Topoll gebaut. "In Kempen hat der Architekt Hans Topoll mindestens zehn Gebäude errichtet, die den Stil des Bauhauses verkörpern oder zumindest von ihm beeinflusst sind. Er hat aber auch schlichtere Häuser gebaut wie die Landkrankenkasse, Moorenring 13. Topoll, 1892 in Krefeld-Bockum geboren, war ein Schüler von August Biebricher, der seit 1906 Professor an der Krefelder Werkkunstschule war und in Krefeld unter anderem das Moltke-Gymnasium baute."<ref>Kaiser, Hans, Rheinische Post, 17.5.2019, https://rp-online.de/nrw/staedte/kempen/kempen-und-seine-gebaeude-im-bauhaus-stil_aid-38849741</ref>
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Auch nach dem Krieg war in den Räumen im Erdgeschoss wohl noch die Landkrankenkasse, bevor auch dieser Teil des Hauses zu Wohnzwecken umgebaut wurde. In dem langen Flur sind aber noch heute die schönen alten Bodenfliesen.
 
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Version vom 7. Mai 2022, 23:27 Uhr

1925 wohnte hier der Obersteuerinspektor Franz Lenze. Zu seinem Arbeitsplatz im Finanzamt an der Thomasstraße war es nicht weit.[1]

Da stand aber wahrscheinlich noch nicht das jetzige Haus. Das wurde nämlich wohl erst in den dreißiger Jahren vom Architekten Topoll gebaut. "In Kempen hat der Architekt Hans Topoll mindestens zehn Gebäude errichtet, die den Stil des Bauhauses verkörpern oder zumindest von ihm beeinflusst sind. Er hat aber auch schlichtere Häuser gebaut wie die Landkrankenkasse, Moorenring 13. Topoll, 1892 in Krefeld-Bockum geboren, war ein Schüler von August Biebricher, der seit 1906 Professor an der Krefelder Werkkunstschule war und in Krefeld unter anderem das Moltke-Gymnasium baute."[2]

Auch nach dem Krieg war in den Räumen im Erdgeschoss wohl noch die Landkrankenkasse, bevor auch dieser Teil des Hauses zu Wohnzwecken umgebaut wurde. In dem langen Flur sind aber noch heute die schönen alten Bodenfliesen.



Quellen: