Judenstraße 9: Unterschied zwischen den Versionen

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:Im Jahre 1925, als Franz Fander und Peter Janssen unabhängig voneinander ihre Fleischereien gründeten, ahnten sie nicht, dass sie damit den Grundstein zu einer langen fleischerhandwerklichen Familientradition legen würden. So sorgt die Kempener Fleischerei Fander schon seit 85 Jahren für beste Qualität und höchsten Fleischgeschmack.
:Im Jahre 1925, als Franz Fander und Peter Janssen unabhängig voneinander ihre Fleischereien gründeten, ahnten sie nicht, dass sie damit den Grundstein zu einer langen fleischerhandwerklichen Familientradition legen würden. So sorgt die Kempener Fleischerei Fander schon seit 85 Jahren für beste Qualität und höchsten Fleischgeschmack.


Das Adressbuch von 1898 verzeichnet aber schon Ludwig Rißdorf als Besitzer einer Metzgerei und Bewohner der Judenstraße 9. Das Adressbuch von 1912 zeigt dann Alb. Rißdorf als Metzger in der Judenstraße 9. Laut Adressbuch von 1925 betrieb dann Wilhelm Burghartz seine Metzgerei unter dieser Adresse. Erst 1937 findet man dann schließlich den Namen Peter Jansen unter der Hindenburgstraße 9, also zu dieser Adresse im Adressbuch. Der Name Franz Fander erscheint 1937 unter ''Metzgerei und Kolonialwaren'' unter der Adresse Neustraße 5.  
Das Adressbuch von 1898 verzeichnet aber schon Ludwig Rißdorf als Besitzer einer Metzgerei und Bewohner der Judenstraße 9. Das Adressbuch von 1912 zeigt dann Alb. Rißdorf als Metzger in der Judenstraße 9. Laut Adressbuch von 1925 betrieb dann Wilhelm Burghartz seine Metzgerei unter dieser Adresse. Erst 1930/31 und 1937 findet man dann schließlich den Namen Peter Jansen (hier mit einem s) unter der Judenstraße bzw. der Hindenburgstraße 9, wie sie während der NS-Zeit hieß. Der Name Franz Fander erscheint 1937 unter ''Metzgerei und Kolonialwaren'' unter der Adresse Neustraße 5.  


Peter Jansen scheint also zumindest die Metzgerei an der Judenstraße nicht gegründet zu haben. Vielleicht gründete er ja seine erste Metzgerei an anderem Ort.  
Peter Jansen scheint also zumindest die Metzgerei an der Judenstraße nicht gegründet zu haben. Vielleicht gründete er ja seine erste Metzgerei an anderem Ort.  

Version vom 3. April 2021, 17:21 Uhr

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Naturfleischerei Fander, 2014
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Fotoausschnitt von 1930: Im Haus Nr. 9, an der Ecke Patersgasse, befand sich schon seit dem 19. Jh. eine Metzgerei
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Das Ladengeschäft von Fander hat in den frühen 1960ern eine Markise bekommen, die Fenster im rechten Hausteil wurden zu je einem Fenster verbreitert. Sonst blieb alles beim alten.


In dem Haus befindet sich seit vielen Jahren die Fleischerei Fander. Auf ihrer Internetseite findet man folgenden Beitrag:

Im Jahre 1925, als Franz Fander und Peter Janssen unabhängig voneinander ihre Fleischereien gründeten, ahnten sie nicht, dass sie damit den Grundstein zu einer langen fleischerhandwerklichen Familientradition legen würden. So sorgt die Kempener Fleischerei Fander schon seit 85 Jahren für beste Qualität und höchsten Fleischgeschmack.

Das Adressbuch von 1898 verzeichnet aber schon Ludwig Rißdorf als Besitzer einer Metzgerei und Bewohner der Judenstraße 9. Das Adressbuch von 1912 zeigt dann Alb. Rißdorf als Metzger in der Judenstraße 9. Laut Adressbuch von 1925 betrieb dann Wilhelm Burghartz seine Metzgerei unter dieser Adresse. Erst 1930/31 und 1937 findet man dann schließlich den Namen Peter Jansen (hier mit einem s) unter der Judenstraße bzw. der Hindenburgstraße 9, wie sie während der NS-Zeit hieß. Der Name Franz Fander erscheint 1937 unter Metzgerei und Kolonialwaren unter der Adresse Neustraße 5.

Peter Jansen scheint also zumindest die Metzgerei an der Judenstraße nicht gegründet zu haben. Vielleicht gründete er ja seine erste Metzgerei an anderem Ort.

Heute firmiert der Betrieb als "Naturfleischerei Fander" unter der gleichen Adresse, wenn auch im inzwischen modern umgestalteten Haus und Ladenlokal.


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