Vorster Straße 15: Unterschied zwischen den Versionen
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Im Heimatbuch des Kreises Viersen findet man folgende Einträge: | |||
* Rath, Doris (Billa)<br /> | * Rath, Doris (Billa)<br /> | ||
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Dieter Hangenbruch, In der Gewalt der Gestapo. Das Schicksal der Juden des Kreises (1933 bis 1945), in: Heimatbuch des Kreises Viersen 1979, S. 239-260, hier S. 254</ref> | Dieter Hangenbruch, In der Gewalt der Gestapo. Das Schicksal der Juden des Kreises (1933 bis 1945), in: Heimatbuch des Kreises Viersen 1979, S. 239-260, hier S. 254</ref> | ||
In den Adressbüchern von 1925 und 1930/31 findet man die Viehhandlung Salli Rath mit i, nicht mit y. Im Adressbuch von 1937 wird der Name dann mit y geschrieben. <br /> | |||
1925 erscheint der Eintrag noch unter der Adresse Vorster Straße 8., ab 1930/31 dann unter der Adresse Vorster Straße 15. | |||
Die Eheleute Sally und Sibilla Rath verkauften das Haus am 21. Februar 1939 für 10.000 RM an Jakob Evertz, Landwirt, Brühl-Kierberg, und dessen Ehefrau Christine, geb. Luyten.<ref name=Kaiser /> | |||
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<ref name=Kaiser>vgl. Kaiser, Kempen unterm Hakenkreuz, Band 2, Viersen, 2014, S. 383 </ref> | |||
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[[Kategorie:Vorster Straße]] | |||
Aktuelle Version vom 9. März 2021, 12:49 Uhr
Die heutige Nummer 15 hatte vor 1930 einmal die Nummer 8.
Im Heimatbuch des Kreises Viersen findet man folgende Einträge:
- Rath, Doris (Billa)
geb. 25. 1. 1924 Kempen
Kempen, Vorster Str. 15
emigriert 1938 oder 1939
- Rath, Sally
geb. 14. 1. 1884 Kempen
Landwirt
Kempen, Vorster Str. 15
Schutzhaft 1938,
emigriert Neuseeland 1939[1]
In den Adressbüchern von 1925 und 1930/31 findet man die Viehhandlung Salli Rath mit i, nicht mit y. Im Adressbuch von 1937 wird der Name dann mit y geschrieben.
1925 erscheint der Eintrag noch unter der Adresse Vorster Straße 8., ab 1930/31 dann unter der Adresse Vorster Straße 15.
Die Eheleute Sally und Sibilla Rath verkauften das Haus am 21. Februar 1939 für 10.000 RM an Jakob Evertz, Landwirt, Brühl-Kierberg, und dessen Ehefrau Christine, geb. Luyten.[2]
- ↑ Friedhelm Weinforth: Geschichte der jüdischen Gemeinde Kempen, in: Gerhard Rehm (Redaktion): Geschichte der Juden im Kreis Viersen (Schriftenreihe des Kreises Viersen 38), Viersen 1991, S. 273-306, hier S. 301.
Dieter Hangenbruch, In der Gewalt der Gestapo. Das Schicksal der Juden des Kreises (1933 bis 1945), in: Heimatbuch des Kreises Viersen 1979, S. 239-260, hier S. 254 - ↑ vgl. Kaiser, Kempen unterm Hakenkreuz, Band 2, Viersen, 2014, S. 383