Ellenstraße 24: Unterschied zwischen den Versionen
Rainer (Diskussion | Beiträge) KKeine Bearbeitungszusammenfassung |
Rainer (Diskussion | Beiträge) Keine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| Zeile 6: | Zeile 6: | ||
Bis 1984 war hier der Fiseursalon Pempelfort. Auf einem Foto aus dem Jahre 1979 sieht man noch das Werbeschild "4711". | Bis 1984 war hier der Fiseursalon Pempelfort. Auf einem Foto aus dem Jahre 1979 sieht man noch das Werbeschild "4711". | ||
Gerhard Pempelfort hatte seinem Salon schon früh auf der Vorster Straße. Schon 1937 findet man im Adressbuch diesen Eintrag.<ref name=Adressbuch>Einwohneradressbuch für den Landkreis Kempen, 1937</ref> Später zog er dann zur Ellentraße, zeitweise im Haus Ellenstraße | Gerhard Pempelfort hatte seinem Salon schon früh auf der Vorster Straße. Schon 1937 findet man im Adressbuch diesen Eintrag.<ref name=Adressbuch>Einwohneradressbuch für den Landkreis Kempen, 1937</ref> Später zog er dann zur Ellentraße, zeitweise im Haus Ellenstraße 14, zeitweise in Ellenstraße 31. Nach dem Krieg baute er das heutige Haus Ellenstraße 24, nachdem das alte Gebäude bei dem Bombenangriff 1945 zerstört wurde. Die Familie Pempelfort wohnte auch im Haus über dem Friseursalon. Gerhard Pempelfort starb 1989, seine Frau ... einige Jahr später im Jahr ... | ||
... | ... | ||
Version vom 7. Mai 2015, 07:26 Uhr
Vor dem Krieg war an dieser Stelle die Bäckerei von Karl Lintermanns.[1] Das Haus wurde bei dem Bombenanfriff am 10. Februar 1945 vollständig zerstört. Bei dem Angriff verlor fast die ganze Familie ihr Leben: Karl Lintermann, seine Frau Sofia, geb. Holla sowie die Töchter Marie-Therese (19 Jahre alt), Irmgard (17) und Therese (14). Ihr Bruder Karl Herbert überlebte den Angriff.[2]
Bis 1984 war hier der Fiseursalon Pempelfort. Auf einem Foto aus dem Jahre 1979 sieht man noch das Werbeschild "4711".
Gerhard Pempelfort hatte seinem Salon schon früh auf der Vorster Straße. Schon 1937 findet man im Adressbuch diesen Eintrag.[1] Später zog er dann zur Ellentraße, zeitweise im Haus Ellenstraße 14, zeitweise in Ellenstraße 31. Nach dem Krieg baute er das heutige Haus Ellenstraße 24, nachdem das alte Gebäude bei dem Bombenangriff 1945 zerstört wurde. Die Familie Pempelfort wohnte auch im Haus über dem Friseursalon. Gerhard Pempelfort starb 1989, seine Frau ... einige Jahr später im Jahr ...
...
Seit ... betreibt Marlene Hoffmann in dem Haus unter dem Namen studio:musicus eine Musikschule. Seit dem Tod der Eheleute Pempelfort bewohnt sie auch die oberen Stockwerke.
Adressbuch 1898:
Buschen, Heinr. Lamb., Kostgeber
Dammertz, Matth., Kreisausschuß-Assistent
Mommertz, Bernh., Redakteur
Adressbuch 1937:
Lintermanns, Karl, Bäckerei, Konditorei, Tel. 496