Burgstraße 10: Unterschied zwischen den Versionen

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1974 hat die Stadt das stattliche Haus Ledschbor, früher Nr. 14, für 320.000 Mark aus Sanierungsmitteln des Landes erworben, damit die Orsaystraße bis zum geplanten Parkplatz hinter der Volksbank durchgezogen werden kann. Dann werden von Seiten der Bürger mahnende Stimmen laut, die das schöne Haus erhalten wollen. Mit Erfolg: Die geplante Straßendurchfahrt wird verlegt. Eine Zeitlang werden alle Abbruch-Gerüchte energisch dementiert. Aber der Stadt gelingt es nicht, einen Käufer für das sanierungsbedürftige Gebäude zu finden. Und wenn es nicht, wie vorgesehen, abgebrochen wird, muss sie das Geld an das Land zurückzahlen und zudem für die Straßenverlängerung an anderer Stelle weitere Häuser kaufen. Ergebnis: Im April 1981 wird das Jugendstilhaus Ledschbor mit seinem wunderschönen Treppenhaus platt gemacht.  
1974 hat die Stadt das stattliche Haus Ledschbor, früher Nr. 14, für 320.000 Mark aus Sanierungsmitteln des Landes erworben, damit die Orsaystraße bis zum geplanten Parkplatz hinter der Volksbank durchgezogen werden kann.  
 
Dann werden von Seiten der Bürger mahnende Stimmen laut, die das schöne Haus erhalten wollen. Mit Erfolg: Die geplante Straßendurchfahrt wird verlegt.  
 
Eine Zeitlang werden alle Abbruch-Gerüchte energisch dementiert. Aber der Stadt gelingt es nicht, einen Käufer für das sanierungsbedürftige Gebäude zu finden. Und wenn es nicht, wie vorgesehen, abgebrochen wird, muss sie das Geld an das Land zurückzahlen und zudem für die Straßenverlängerung an anderer Stelle weitere Häuser kaufen. Ergebnis: Im April 1981 wird das Jugendstilhaus Ledschbor mit seinem wunderschönen Treppenhaus platt gemacht.  


''Quelle: Dr. Hans Kaiser in seinem Vortrag "[http://www.min-kempe.de/baggerspuren.html Auf den Spuren der Bagger in Kempen]"''
''Quelle: Dr. Hans Kaiser in seinem Vortrag "[http://www.min-kempe.de/baggerspuren.html Auf den Spuren der Bagger in Kempen]"''

Version vom 7. Mai 2014, 17:26 Uhr

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Fotoausschnitt: Haus Ledschbor 1980, kurz vor seinem Abriss

1974 hat die Stadt das stattliche Haus Ledschbor, früher Nr. 14, für 320.000 Mark aus Sanierungsmitteln des Landes erworben, damit die Orsaystraße bis zum geplanten Parkplatz hinter der Volksbank durchgezogen werden kann.

Dann werden von Seiten der Bürger mahnende Stimmen laut, die das schöne Haus erhalten wollen. Mit Erfolg: Die geplante Straßendurchfahrt wird verlegt.

Eine Zeitlang werden alle Abbruch-Gerüchte energisch dementiert. Aber der Stadt gelingt es nicht, einen Käufer für das sanierungsbedürftige Gebäude zu finden. Und wenn es nicht, wie vorgesehen, abgebrochen wird, muss sie das Geld an das Land zurückzahlen und zudem für die Straßenverlängerung an anderer Stelle weitere Häuser kaufen. Ergebnis: Im April 1981 wird das Jugendstilhaus Ledschbor mit seinem wunderschönen Treppenhaus platt gemacht.

Quelle: Dr. Hans Kaiser in seinem Vortrag "Auf den Spuren der Bagger in Kempen"


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